Die einzelnen Arten der beliebten „Kunststoffe“ weisen erhebliche Unterschiede in ihrer Zusammensetzung, Anwendung und ihren spezifischen Eigenschaften auf. Ein Großteil von ihnen ist für das Recycling geeignet; einige sind jedoch nur sehr schwer und zeitaufwendig oder gar nicht zu recyceln. Im heutigen Artikel zeigen wir Ihnen, welche Kunststoffabfälle wiederverwendet werden können, welche Recycling-Techniken wir unterscheiden und welche Vorteile dies für unseren Planeten bringt. Viel Spaß beim Lesen!
Welche Kunststoffe sind recycelbar?
Die derzeit am häufigsten angewandte Methode ist das mechanische Recycling, auch stoffliches Recycling genannt. Dabei wird der Kunststoff entsprechend zerkleinert, um ein Regranulat zu gewinnen, was manchmal eine thermische Behandlung einschließt. Im Rahmen des stofflichen Recyclings ist die Verarbeitung einiger der beliebtesten Kunststoffe bardzo einfach und unkompliziert – z. B. Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Polyvinylchlorid (PVC) (Rohre, Fenster), PET für die Herstellung von Plastikflaschen, Polycarbonat (PC), Polystyrol (PS) für Produkte wie Styropor, Polyamid (PA) oder Acrylnitril-Butadien-Styrol-Terpolymer (ABS).
Eine andere Methode, deren Durchführung wesentlich schwieriger ist, ist das rohstoffliche (chemische) Recycling. Ein großer Vorteil dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, Kunststoffe bez przedwstępnej segregacji zu verarbeiten. Im Gegensatz zum mechanischen Recycling wird der Kunststoff hier nicht in Regranulat umgewandelt – durch den Prozess der Depolymerisation werden die für die Herstellung des jeweiligen Kunststoffs verwendeten Rohstoffe zurückgewonnen.
Kunststoffrecycling – immense Vorteile für die natürliche Umwelt
Das Recycling von Kunststoffabfällen ermöglicht in erster Linie eine effektive Reduzierung der Umweltbelastung. Eine effiziente Verarbeitung von Kunststoffen mit modernen Recyclingmethoden bedeutet auch die Einsparung von Hektolitern Wasser und Millionen Kilowatt Strom und führt somit zu deutlich geringeren CO2-Emissionen. Genau deshalb ist es so wichtig, den Abfall nach den Piktogrammen auf der Verpackung zu sortieren!
Biplast s.c. verfügt über die Kapazitäten für eine Produktion im geschlossenen Kreislauf. Wir besitzen eine langsam laufende Beistellmühle (Zentralmühle/Granulator) direkt an der Presse sowie passend ausgewählte Magnete, was uns die Wiederverwendung von Angüssen oder anderen Produktionsabfällen ermöglicht.